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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 22,60 € |
22,00 € |
+0,60 € |
+2,73 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005565204 |
556520 |
- € |
- € |
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Dürr-Aktie: Dürr lässt die Anleger zappeln 30.05.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" ist die Perspektive nicht rosig genug, um ein "kaufen"-Rating für die Dürr-Aktie (ISIN DE0005565204 / WKN 556520) zu rechtfertigen.
In den ersten Monaten 2012 hätten sich die Geschäfte von Dürr gut entwickelt. Die Unternehmensleitung habe sich in der Vergangenheit auch immer wieder positiv zu den Aussichten für die nächsten Jahre geäußert. Die Investoren würden deshalb schon seit geraumer Zeit auf eine Anhebung der Schätzung für das laufende Jahr spekulieren. Doch man ziere sich und halte sich bedeckt.
In einem Interview mit der "Börsen-Zeitung" verweise der Vorstandschef des Automobil-Zulieferers, Ralf Dieter, auf das zweite Quartal, dessen Verlauf man erst abwarten wolle. Anschließend werde man sich zur Prognose äußern und diese eventuell auch anheben. Noch sei also alles möglich, doch die Investoren würden die Aussage zum Anlass nehmen, den Titel von Dürr schon einmal in ihr Depot zu packen.
Ende April habe das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2012 im Hinblick auf den Auftragseingang sowie den Umsatz ein Ergebnis jenseits von zwei Mrd. EUR angekündigt. Die Stabilisierung der operativen Marge erwarte man im Bereich von 5,5 bis 6%. Die Konsensschätzung sei bereits jetzt über den unternehmenseigenen Schätzungen angesetzt. Die Luft für positive Überraschungen sei somit überschaubar, zugleich erhöhe sich das Risiko für Enttäuschungen. Eine Aufwärts-Korrektur der Jahresprognose sei inzwischen eingepreist. Finde sie nicht statt, seien Kursrückschläge vorprogrammiert.
Positiv zu vermerken seien die Bemühungen der Unternehmensleitung, die Geschäftsentwicklung auf breitere Beine zu stellen und die Abhängigkeit von der Automobilsparte etwas zu reduzieren. Das Know-how aus dem Kerngeschäft solle auf Märkte wie den Luftfahrtsektor übertragen werden. Zumindest in den nächsten Jahren werde die Gesellschaft jedoch im starken Maße vom Wohl und Wehe der Automobil-Produzenten abhängen. Das sei derzeit keineswegs schlecht, denn die Geschäfte der Autokonzerne würden gut laufen.
Insgesamt betrachtet ist für die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" die Perspektive allerdings nicht rosig genug, um einen Kauf der Dürr-Aktie zu rechtfertigen. (Ausgabe 81 vom 29.05.2012) (30.05.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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